30 Jahre Wiedervereinigung "Die Alliierten" - Ausstellung in den Living Levels

 

Anlässlich des dreißigsten Jahrestages der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten initiierte die Living Bauhaus Kunststiftung am Abend des 2. Oktober 2020 eine Gedenkveranstaltung im Vestibül der Living Levels. Mit seiner unmittelbaren Lage an der East Side Gallery ist das Haus als Standort prädestiniert, die zwölfteilige Fotoinstallation „Die Alliierten“ (1994) des Berliner Fotografen Frank Thiel zu zeigen und damit an die Geschichte des Kalten Krieges zu erinnern. 

Die vier großformatigen Triptychen mit insgesamt 152 Gesichts-Portraits zählen zu den Kernstücken der Kunstsammlung der LBKS. Und sie sind 2019 bei Grisebach komplett erworben worden, entsprechend der Intention des Künstlers, die Komposition nicht zu segmentieren. 

Weltweit bekannt wurden Pendants der Farb-Tableaus durch die „Leuchtkästen“, die unweit der einstigen Sektorengrenze in der Mitte der Friedrichstraße auf der Kreuzung zur Kochstraße auf einer Verkehrsinsel installiert wurden und einen russischen und einen amerikanischen Soldaten mit Blick nach Westen bzw. Osten zeigen. 

Wie einst der Kalte Krieg so hat heute die globale Pandemie tiefgreifende Auswirkungen auf das öffentliche kulturelle Leben. Umso erfreulicher sei es, so Stifter und Vorsitzender der LBKS Maik Uwe Hinkel in seiner Begrüßungsrede, dass es gelungen sei, im Rahmen der behördlich festgeschrieben Möglichkeiten und unter Einhaltung des Hygienekonzeptes zahlreiche interessierte Gäste begrüßen zu können. Absicht sei es, mit der Präsentation des Kunstwerkes an diesem prägnanten Standort an die Geschichte Berlins, Deutschlands und der Welt seit 1945 zu erinnern und einen Beitrag zum kulturellen Austausch in Zeiten der Krise zu leisten. 

Buchinger betonte in Ihren Ausführungen zu Thiels Werk sowohl dessen ikonischen Charakter als auch seine Aktualität. Die „Alliierten“ regen, so der Ausblick und der Tenor im anschließenden Dialog der Anwesenden bei Pianomusik des Künstlers Thomas Putensen, auch weiter zum Erinnern und Nichtvergessen sowie zum Nachdenken darüber an, welche Welt wir künftigen Generationen hinterlassen wollen. In diesem Zusammenhang wies sie kurz auf gegenwärtige und künftige Förderprojekte der Stiftung hin, die trotz und gerade in der Krise zu realisieren seien. Zu den Anwesenden gehörte der Künstler selbst, der sich nach der Eröffnung im Dialog mit dem interessierten Publikum wiederfand. 

Nach dessen endgültoger Fertigstellung werden die "Alliierten" am Checkpoint Charlie zu sehen sein. Die LBKS wird die Bilder als Dauerleihgabe an desen historisch aufgeladenen Standort transferieren.

Interessierte können die Ausstellung während der Concierge-Zeiten in der Mühlenstraße 60 (Living Levels) Montag bis Freitag von 8:00 und 18:00 Uhr betrachten.

Barlach-Retrospektive, Albertinum Dresden

Der Bildhauer, Grafiker und Literat Ernst Barlach gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Expressionismus.Von den Nationalsozialisten wurde er verfehmt.

Ausstellung: Ernst Barlach zum 150. Geburtstag, Albertinum, Dresden, 8. August 2020 bis 10. Januar 2021

Abbildung: Ernst Barlach, Russisches Taschenbuch I „Aus Rußland 1906“

Roy Lichtensteins Spätwerk in der Versteigerung 

CHRISTIE’S, ONE, 10.Juli: Im neuen Format begann die Auktion „One“ bei Christie’s in Hongkong, ging in Paris und London weiter und endete in New York. Dort wurde Roy Lichtensteins Spätwerk „Nude With Joyous Painting“ von 1994 mit einem Hammerpreis von 40,5 Millionen Dollar zum Spitzenlos. Sein Rekord steht seit fünf Jahren bei 85 Millionen Dollar.

Warhol - The American Dream Factory

Warhol - The American Dream Factory beleuchtet die Karriere dieses Künstlers, der zu den einflussreichsten des 20. Jahrhunderts zählt. Die LBKS hat einige Warhol in ihrer Sammlung. 

Die Ausstellung vereinigt die berühmtesten Werke Andy Warhols aus den größten Museen der Welt und den angesehensten Privatsammlungen, sowie seltene Dokumente, die zum ersten Mal ausgestellt werden.

Anlass genug, ein lebendiges Porträt aus 40 Jahren dieses Amerikas zu zeichnen, dessen Seele der Künstler wie kein anderer seiner Zeitgenossen einzufangen vermochte. Ebenfalls Anlass genug, das Herz von La Boverie im Rhythmus der verrückten Nächte von Manhattan schlagen zu lassen, als Musiker, Dichter, Schauspieler und Exzentriker aller Art sich in der Factory versammelten.  

Für die Dauer der Ausstellung lässt sich die Factory am Ufer der Maas nieder! Mehr Info: www.expo-factory.be 

"Eddies" by Ali Görmez in der Kleinen Jägerstraße - Licht, Farbe & Frieden im Alltag der Stadtmitte 

Mitten in Zeiten der Pandemie ließ die LBKS die "Eddies", jene farbenfrohen Friedensbotschafterdes Pop-Art-Künstlers Ali Görmez, in der  Kleinen Jägerstraße aufgestellt, um den Alltag der Menschen im Viertel zu verschönern.

(Foto: Kay Tews).

Vernissage mit Weihnachtssingen im Stiftungsgebäude

Die LBKS mit ihren Ausstellungsräumen in der Kleinen Jägerstr. 3 hat am 06. Dezember 2019 eine Vernissage veranstaltet, bei der die 100 Faces von Ali Görmez in den Verkauf kamen.

Verbunden war die Veranstaltung mit einer Adventsfeier und dem ausdrücklichen Aufruf zu Spenden für die Stiftung.

 

Die Mitarbeiter der TEWAC Services GmbH haben die entsprechende Hängung der neuen Kunstwerke Görmez' vorgenommen, insgesamt wurden 127 Kunstwerke unter Leitung des Künstlers und des Stiftungsvorstandes gehängt. 

 

Im Rahmen der Vernissage wurden den Gästen Getränke und Fingerfood gereicht. Das Catering wurde aus Spendenmitteln auf Kosten der LBKS durchgeführt.

 

Es konnten ca. 250 Gäste, darunter viele Gästen aus dem Quartier, begrüßt werden. Jedem Besucher wurde auf Wunsch ein von der LBKS mit Motiven von Görmez bedruckter Jahreskalender für 2020 kostenfrei überreicht. 

 

Der  Stiftungsvorstand und der Künstler haben den Gästen die Motive auf den einzelnen Bilder erläutert und besonders hervorgehoben, dass sich die Arbeit des Künstlers mit Kindern und Jugendlichen gelohnt hatte und die Kunstwerke viel detailreicher und „feiner“ geworden seien als vor einigen Jahren. 

 

Hervorzuheben war das Weihnachtssingen mit allen Kindern, Gästen, jüdischen Musikern und dem Stiftungsvorstand am Flügel.

 

Diese Werke bereichern seit November 2019 unsere Sammlung

Dank an die vielen Spender und die exellente Beratung der Experten des Auktionshauses GRISEBACH und Herrn Dr. Stefan Körner! 

<Darüber hinaus konnten noch folgende Werke von Künstlern für die Sammlung in 2019 erworben werden, die wir Ihnen in den Bildern des Monats vorstellen: NEO RAUCH (* 1960) " Überwindung " ; GERHARD RICHTER (* 1932) " Schwarz Rot Gold I"; LUCINANO CASTELLI (*1951) " Kratzbild Toscana "; ANDY WARHOL (1928-1987)" Portrait of a yong Woman", "Neuschwanstein", "Christmas Tree"   

Austellungseröffnung Xenia Hausner "This will have been another happy day!"

 

Sonntag, 09.02.2020,15:30 Uhr bis 09. 02.2020, 17:00 Uhr

                     PalaisPopulaire, Unter den Linden 5, 10117 Berlin, Deutschland

 

Veranstalter: Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden 

 

Ute Mahler & Werner Mahler Werkschau 

 

Ausstellungseröffnung am 25.01.2019 um 18:00 Uhr 

Kunsthalle Rostock

Hamburger Straße 40 

18069 Rostock

Die LIVING BAUHAUS Kunststiftung unterstützt die Ausstellung von Holger John in Dresden mit zwei Werken zum 30. Jahrestag des Mauerfalls  

"Die Alliierten" (1994) erworben von der LIVING BAUHAUS Kunststiftung 

 

Im Rahmen einer Versteigerung wurden die insgesamt 12 Werke der Bilderreihe "Die Alliierten" von Frank Thiel von der LIVING BAUHAUS Kunststiftung erworben. Die LIVING BAUHAUS Kunststiftung ist sich dem historischen Wert der Bilder bewusst und wird diese nach Fertigstellung des Bauprojektes am Checkpoint Charlie, als Dauerleihgabe an den Bauherren, für die Öffentlichkeit zugänglich machen. 

 

 

Hans Brass Retrospektive

Freitag, 29. November 2019, um 18 Uhr

Weg zum Hohen Ufer 36

Ostseebad Ahrenshoop

Tel.: 038 220 66 79-0

info@kunstmuseum-ahrenshoop.de

 

Das weibliche Statement. Künstlerinnen im 20.Jahrhundert

BERLIN PHOTO WEEK 2019 | vincenzo laera

Szenen Berlin |15.-25. Okt 2019

Mitgliederkonzert der Freunde und Förderer der Staatsoper

 

31. Oktober 2019, 18:00 Uhr, Zeugshof im Deutschen Historischen Museum

 

 

Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel: Bürokratisierung entscheidender Faktor für Mieterhöhungen der letzten Jahre

Der ohnehin angespannte Wohnungsmarkt in der Bundeshauptstadt Berlin sorgt nach wie vor für erhitzte Gemüter bei Mietern und Vermietern. Mit dem am 18.06.2019 von der Rot-Rot-Grünen Landesregierung verabschiedeten „Mietendeckel“, der die Mieten der Hauptstadt für die kommenden fünf Jahre einfrieren soll, erreicht die Debatte ihren vorläufigen Höhepunkt. Während die Maßnahme von der Öffentlichkeit zwar auch kritisiert, aber mehrheitlich als richtige Entscheidung begrüßt wird, bangen Wohnungssuchende weiterhin um ihre Chancen auf ein neues Zuhause in der Hauptstadt. Der Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel baut seit über 25 Jahren Wohnungen in den begehrtesten Ecken Berlins und bezweifelt, dass der Mietendeckel seine gewünschte Wirkung erzielen wird.

Trotz Mietpreisbremse: Mietwohnungen in Berlin teurer denn je

Der geplante Mietendeckel ist nicht das erste Instrument, mit dem die Politik den Mietsteigerungen der letzten Jahre entgegenzusteuern versucht: Bereits 2015 verabschiedete die Bundesregierung die Mietpreisbremse, welche – in ihrer Intention dem Mietendeckel ähnlich – ein Ausufern der Preise für vermietbaren Wohnraum verringern sollte. Es dauerte nicht lange, bis sich die Maßnahme als Papiertiger herausstellte, der zwar immensen Verwaltungs- und Personalaufwand in Ämtern und Behörden, jedoch keine Entspannung des Preisniveaus bei Neuvermietungen zur Folge hatte.

Mit dem Ansatz, die Erhöhung der Monatsmiete bei neu abgeschlossenen Verträgen zu deckeln, erreicht der Berliner Senat nur die Wenigsten. Für die breite Masse der Bevölkerung heißt es stattdessen, sich mit einem seit 2015 nochmals um zwei Euro pro Mietquadratmeter gestiegenen Mietspiegel auseinanderzusetzen. Trotz dieser Entwicklung setzt die aktuelle Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) auf eine weitere Verschärfung des umstrittenen Instruments.  Es muss also die Frage gestellt werden, ob die bisherigen politischen Maßnahmen an der richtigen Stelle ansetzen, oder ob die Ursache für den Anstieg der Mieten nicht in anderen Einflussfaktoren begründet ist.

Mietendeckel: Auflagen für Bestandsobjekte schaffen keinen Wohnraum

Unbestreitbar ist, dass durch die alleinige Einführung von Instrumenten wie der Mietpreisbremse oder dem Mietendeckel keine einzige neue Wohnung entsteht. Stattdessen regulieren diese Instrumente lediglich das Preisniveau von Bestandsobjekten – ganz gleich, ob es sich dabei um Objekte von Genossenschaften und Privateigentümern oder um die großer Immobilienkonzerne handelt. Es kann also davon ausgegangen werden, dass auch der Mietendeckel einen großen Personal- und Verwaltungsaufwand auf behördlicher Seite nach sich ziehen wird. Landeseigene Betriebswirte sollen so künftig prüfen, ob Mietsteigerungen zulässig und vor dem Hintergrund strengster Umwelt- und Bauauflagen umgesetzt wurden. Selbes gilt für Instandhaltungs- und Wertsteigerungsmaßnahmen, denen so – laut Berliner Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) – effektiv entgegengewirkt werden soll.

Immobilienexperte Hinkel: „Einzig neuer Wohnraum wird Entspannung der Mietpreise bewirken“

Aus Sicht von Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel würde eine Erhöhung des Wohnungsangebots einen wesentlich stärkeren Effekt auf die allgemeinen Mietniveaus bewirken. Seit 1993 ist er im Berliner Immobiliensektor aktiv und fördert mit seiner Kunststiftung LIVING BAUHAUS aktiv die Kunst- und Kulturszene der Hauptstadt:  „Die Urbanisierung der Gesellschaft schreitet kontinuierlich voran. Die Nettozuwanderung in die Städte führt ganz natürlich zur Steigerung der Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Statt in weitere Bürokratisierungsmaßnahmen sollten die vorhandenen Ressourcen in die Schaffung neuen Wohnraums investiert werden.“ 

Mietendeckel: Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags zweifelt Rechtmäßigkeit an

Ob der Mietendeckel demnach Erfolg haben wird, darf also bezweifelt werden. Hinzu kommt die jüngst bekannt gewordene Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, welcher die Rechtmäßigkeit des neuen Instruments als ‚fragwürdig‘ einstuft. Ähnlich wie bereits viele andere Projekte der Regierung darf also auch beim Mietendeckel davon ausgegangen werden, dass sich das Bundesverfassungsgericht früher oder später damit auseinandersetzen wird. Neu-Berliner und Wohnungssuchende werden sich also vorerst weiterhin auf Massenbesichtigungen und umkämpften Wohnraum einstellen müssen und eine Verschärfung der Wohnungssuche und damit auch sozialer Konflikte kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Ohne Entbürokratisierung und einem „Sofortprogramm für Wohnungsbau“  unter Aussetzung von bestimmten Regelungswerken im Bau und Planungsrecht- analog der Sondersituation beim Bau von Flüchtlingsunterkünften seit 2016- kann diese nationale Aufgabe nicht gelingen, so Maik Uwe Hinkel. 

Passend zu dieser Thematik berichtete auch der Tagesspiegel in dem folgenden Artikel: 

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/mieten-und-renditen/

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