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Ausstellungen im Kunstmuseum Ahrenshoop: "also wird gemalt" und "Auf Papier"

 

 

„Auf Papier“ und „Also wird gemalt“ sind zwei neue Ausstellungen, die das Kunstmuseum Ahrenshoop im September präsentiert.

 

Die Ausstellung „Auf Papier“, welche am 7. September eröffnet, präsentiert Grafiken und Zeichnungen von verschiedenen Künstlern. Die zweite Ausstellung „also wird gemalt“ zeigt die Arbeiten des Bauhäusler Fritz Kuhr und wird am 14. September eröffnet. Beide Ausstellungen sind bis zum 23. November im Kunstmuseum Ahrenshoop im Weg zum Hohen Ufer 36 zu besichtigen.

"berlinartprojects" präsentiert 3 Werke von Tom Lemke

https://berlinartprojects.de/artists/tom-lemke/
 

Bundesverband Deutscher Stiftungen Wohnraum stiften: Neue Ideen braucht das Land / Kapital und Wirkung am 26.07.2019

 

 

Immobilien zwischen Renditeerwartung und Gemeinnützigkeitsanspruch
Die Wohnungsfrage bewegt nicht nur die Gesellschaft insgesamt, sondern ist voll im Stiftungssektor angekommen. Die Berliner Stiftungswoche lief Anfang April unter dem Motto „Wem gehört die Stadt?“ und widmete sich vorrangig der Wohnproblematik. Auf dem Deutschen StiftungsTag in Mannheim trafen sich wichtige Stiftungsvertreter zu einem zweiteiligen Wohnungsgipfel. Für immer mehr Stiftungen werden Immobilien als Investitionsobjekte interessant. Bei sinkenden Renditeerwartungen durch Niedrigzinsen konnten Stiftungen, die qua Satzung oder durch Investmententscheidungen in Immobilien investieren, in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gute wirtschaftliche Entwicklungen verzeichnen.
Doch für andere Stiftungen und andere gemeinnützige Organisationen sind Boden, Immobilien und Wohnungen nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen interessant. Die Stiftung trias beispielsweise setzt sich bereits seit Jahren für alternative und gemeinnützige Eigentums- und Wohnformen ein. Andere Initiativen gehen neue Wege, um gemeinwohlorientierte Wohnungspolitik voranzutreiben. Für den Community Land Trust (CLT) Friedrichshain-Kreuzberg und den Verein Erste Sahne sind Stiftungen hierbei von zentraler Bedeutung.

 

Demokratisierung von Boden durch Stiftungsbesitz.

 

Unser Ziel ist es, vor allem Boden der Spekulation zu entziehen“, erklärt Rolf Novy-Huy, Vorstand der Stiftung trias. Die in Hattingen ansässige Stiftung fördert neben spekulationsfreier Bodennutzung auch alternative Wohnformen und Ökologie. Die Stiftung selbst strebt hierbei keinen aktiven Immobilienbesitz an. Vielmehr sei es das Ziel, Grundstücke zu erwerben. Deren Nutzung wird dann, beispielsweise über Erbbaurechte, vor allem an selbstorganisierte und gemeinschaftliche Wohnprojekte übertragen. Die Stiftung trias arbeitet insbesondere mit Projekten zusammen, „die besondere ideelle Ziele verfolgen: Wohnraum für behinderte Menschen, Geflüchtete, Schaffung von Ateliers, Aufnahme von Altenwohn- und Demenz-WGs“, so Novy-Huy.
Dieses Konzept einer Bodenstiftung inspiriert auch den Community Land Trust (CLT) Friedrichshain-Kreuzberg, der sich noch in der Startphase befindet. Ziel der Initiative ist es, Grund und Boden dauerhaft dem Markt zu entziehen und deren Nutzung durch Nachbarschaftsgremien zu demokratisieren. „Verwurzelung in der Nachbarschaft, Trennung von Boden und Haus für dauerhafte Sicherung, Zusammenarbeit von Nutzern, Nachbarschaftsinitiativen und öffentlichen Körperschaften, Fokus auf Menschen und Gewerbe, die besonders von Verdrängung betroffen sind“, seien die Kernelemente des Projekts, erklärt Andre Sacharow von der Initiative. Während Grundstücke dauerhaft einer Bodenstiftung übertragen werden sollen, wird über die Nutzung dieser Grundstücke in der Folge demokratisch und gemeinschaftlich bestimmt. In Deutschland kenne er kein vergleichbares Projekt, so Sacharow. In Ländern wie den USA oder Großbritannien gibt es jedoch schon seit einigen Jahrzehnten ähnliche Projekte.
Für den ebenfalls in Berlin aktiven Verein Erste Sahne spielen Stiftungen eine zentrale Rolle, um gemeinnützigen Wohn- und Gewerberaum zu bewahren. Der Verein sammelt Geld, um Immobilien aufzukaufen. Diese sollen dann in Stiftungseigentum übertragen werden. Stiftungen seien auf Ewigkeit angelegt und hätten keinen Besitzer, wodurch die aufgekauften Immobilien für immer dem Markt entzogen seien, erläutert der Unternehmer und Gründer von Erste Sahne e.V., Hamid Djadda: „Das Ziel sind viele Stiftungen in der Art“ und nicht die Gründung „einer gigantischen Stiftung“. In Berlin-Friedenau hat Erste Sahne bereits eine erste solche Stiftung gegründet, die einem Traditionsglaser seine Gewerberäume auf Lebenszeit sichert
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Enteignungen für das Gemeinwohl?

Wie die Interviewpartner zur Berliner Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ stehen? Die Stiftung trias bringe für die Forderung viel Sympathie auf, halte jedoch „eine Enteignung, trotz Artikel 14 Grundgesetz, für rechtlich nicht umsetzbar“, erklärt Novy-Huy. Statt im Besitz städtischer oder landeseigener Wohnungsgesellschaften sehe er Wohnungsbestände außerdem lieber in der Hand von Genossenschaften. Ähnlich sieht es auch Hamid Djadda. Landeseigentum könne durch das Land auch verkauft werden, wie es beispielsweise in Berlin massiv geschehen ist. Aus privatem gemeinnützigem Stiftungsbesitz lasse sich Immobilieneigentum hingegen nicht veräußern. Außerdem würden durch Enteignungen keine neuen Wohnräume geschaffen werden, was aber bei anhaltendem Zuzug in die Großstädte dringend notwendig sei.
„Auch Stiftungen müssen keinen Maximalertrag erwirtschaften“
Und was sollten Stiftungen im Immobilienbereich noch leisten? Gerade in puncto langfristiger und ethischer Investments setzt der Community Land Trust Friedrichshain-Kreuzberg auf Stiftungen. Das sieht Rolf Novy-Huy genauso: „Auch Stiftungen müssen keinen Maximalertrag erwirtschaften, sondern können sich mit einem angemessenen Ertrag, einem ‚decent profit‘, zufriedengeben.“ Hamid Djadda wünscht sich von Stiftungen mehr Konsequenz beim Erreichen ihrer gemeinnützigen Ziele: „Bei den Vergaben von Darlehen haben sie höhere Zinssätze als die Banken! Wir brauchen Stiftungen, die effektiv Probleme lösen.“


Quelle:https://www.stiftungen.org/de/aktuelles/blog-beitraege/wohnraum-stiften-neue-ideen-braucht-das-land.html

 

Eduard Angeli & Riccardo Cordero

Rudi Weissenstein

 

Vom 06.07.2019 bis zum 31.08.2019 stellen der österreichische Maler Eduard Angeli und der italienische Bildhauer Riccardo Cordero im Rahmen einer gemeinsamen Ausstellung in der Galerie „Die Galerie“ ihre gemeinsamen Werke aus.

Die Werke von Eduard Angeli und Riccardo Cordero begegnen sich auf eine äußerst harmonische Art und bilden gemeinsam eine angeregte Stille.

 

Angelis vermittelt, mit seiner Darstellung von Orten wie Venedig und Sankt Petersburg, eine leichte Melancholie, Einsamkeit und Stille, wo diese heute nur noch schwer zu finden ist.

 

Der italienische Bildhauer Cordero regt mit seinen Werken, über das menschliche Leben und die Geringfügigkeit, zum Nachdenken an.

 

Die Ausstellung findet vom 06.07.2019 bis zum 31. 08 2019 in der Galerie „DIE GALERIE“ im Grüneburgweg 123 in 60323, Frankfurt am Main statt.

Exil und Fotografie

 

Eine Ausstellung mit Rudi Weisstein, Ellen Auerbach und Christian Boltanski, kurariert von Dr. Sarah Hadda.

26.Juli bis 31. August 2019

Eröffnung: Donnerstag, 25. Juli 2019, 18 bis 21 Uhr

Es spricht Prof. Dr. Liliane Weissberg (Universit of Pennsylvania)

 

Fasanenstraße 27, 10719 Berlin

 

Kunstwerke im Bestand der Galerie Crone

Anthony Goicolea

 

 

Der in Atlanta, Georgia geborene Künstler studierte am Pratt Institut in New York. Anschließend wurde er Fotograf, Zeichner, Video- und Installationskünstler, welcher hauptsächlich inszenierte und narzisstische Selbstporträts von sich fertigte. In diesen Porträts erschuf er humorvolle sowie erschreckende Szenarien, in denen er oft Ereignisse der Kindheit und Aolezens durchspielt.

 

Goicoleas Interaktionsszenen von digitalen Klonen sind in einem kinemato-grafischen Stil konstruiert, der aktuelle Trends aus Mode, Werbung und Musikvideos kopiert. So entstehen Cross-Over Projekte wie mit dem Designer Thom Browne  mit dem Film „The Septemberists“, der 2006 eine Version des Goicolea Films „The Septemberistst“ für die Ankündigung seiner neuen Kollektion genutzt hat.

Die Verbindung zu Science Fiction und Horrorfilmen kann man auch in Goicoleas fotografischen Landschaftsszenarien finden. Seine schwarz-weiße „Almost Safe Series“ zeigt Orte unter einem Himmel, der mit düsteren, schweren Rauch- und Gewitterwolken verhangen ist. Die entvölkerten Landschaften mit ihren Industrieruinen und Merkmalen einer fortgeschrittenen Umweltzerstörung bewirken eine bedrohliche Weltuntergangsstimmung.

Emmanuel Bornstein

 

 

 

Der in Toulouse geborene Künstler lebt und arbeitet nach Ausbildungen an der Universität der Künste (Berlin), der  Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts, Studio of Philippe Cognée, Paris und dem Abschluss der National Supérieur d‘Arts Plastiques (DNSAP), Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts, (Paris) derzeit in Berlin. Bornstein stellte bereits in Einzelausstellungen in Berlin, Wien, Chicago, Paris und Ottawa aus.

 

 

Erez Israeli


 

 

Israeli (Jahrgang 1974) absolvierte die Midrasha Art School des Beit Berl College. 2005 erhielt er einen Abschluss an der Bezalel Academy of Art and Design. In seinen Arbeiten betont Israeli die Idee, die Identität Israels zu bewahren. Kollektiv wie auch persönlich. Er denkt über Krieg, Terror und Religionsfreiheit nach. Die wichtigsten Spannungen die in der israelischen Gesellschaft bestehen und kreiert ein visuelles Konzept um sie herum.

 

 

Tobias Hoffknecht

 

 

 

Tobias Hoffknecht wurde 1987 in Bochum geboren. Er studierte experimentelle Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Rosemarie Trockel. Seine Arbeiten wurden bereits in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt. Hervorzuheben sind hierbei seine Einzelpräsentationen im Kunstverein Bochum und im Museum Morsbroich in Leverkusen. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

 

Jorge Otero

 

 

 

Die Hauptausdrucksform des 1982 in Kuba geborenen Künstlers ist die Fotografie. Obwohl seine Praxis auch Performance, Videokunst, Installation und Zeichnung umfasst. Insgesamt konzentriert sich seine Praxis auf die Darstellung des menschlichen Körpers, die durch ein starkes Interesse an der Bildsprache des kubanischen Bauern- und Landlebens in Kuba gekennzeichnet ist. Jorge Otero schafft Werke, die tief in das Alltagsleben des gewöhnlichen Menschen eintauchen und eine Realität projizieren, die von der Gefahr eines Krieges, verkleideten Kämpfen und unangenehmen Unannehmlichkeiten geprägt ist. Die Hauptfigur ist der Held, ein Überlebender, ein Kriegsheld.

 

Jorge Otera hat international ausgestellt. Einzelausstellungen umfassen: 2017 Guajirá, NG Art Gallery, Panama City und 2015 "War Hero" Galería Habana, Kuba. Seine Arbeiten wurden in Gruppenausstellungen in der Robert MIiller Gallery (New York) mit Nuevos Colores (Kunst), Xiomas – CUBA AHORA: The Next Generation (2016), im AMA (Kunstmuseum Amerikas), Washington DC, gezeigt. Scope Fair, Miami, USA (2015).

 

 

Robert Muntean

 


 

 

 

Geboren 1982 in Leoben Österreich, besuchte Muntean von 2000-2005 die Akademie der bildenden Künste inWien von 2005-2006 die Hochschule für Bildende Künste in Leipzig und 2006 die Akademie der bildenden Künste in Wien. Derzeit lebt und arbeitet Muntean in Berlin.

 

 

Constantin Luser

 

Luser (1976 in Graz) studierte von 1995 bis 1999 an der Fachhochschule Graz Industrial Design, an der Akademie der Bildenden Künste in Wien Konzeptionelle Kunst und an der Universität für Angewandte Kunst in Wien Visuelle Medien. Die Zeichnungen von Constantin Luser sind geographische Umsetzungen von Gedanken, technisch komplexe, mit vielen Ebenen aus Worten, Chiffren, Symbolen, abstrakten und figurativen Elementen versehene Systeme. Constantin Lusers visuelle Referenz zur Computergrafik schafft einen inhaltlichen Bezug zur digitalen Informationsverarbeitung und fällt auf durch eine feine und genaue Strichführung, welche Ebenen definiert, Strukturen erarbeitet, Verhältnisse festlegt und Orientierung ermöglicht. Seine Arbeiten wurden in der Ausstellung Handlungswolken im Jahre 2008 im Augarten Contemporary (Musuem Belvedere) in Wien gezeigt. In der Gruppenausstellung Lebt und arbeitet in Wien III sind ab Mai 2010 in der Kunsthalle Wien Werke von ihm zu sehen sein. 2005 stellte er im Wien Museum (Tiere in der Großstadt), 2008 im Museum der Moderne in Salzburg (Sound of Art) und im Stedelijk Museum s'-Hertogenbosch (Multitasking- Synchronitaet als kulturelle Praxis) zusammen mit anderen Künstlern aus.

 

 

„Das Ende der deutschen Preisbindung“

(Immobilienzeitung am 11.07.2019)

 

Der Europäische Gerichtshof hat das bindende Preisrecht der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in Deutschland gekippt. Nun müssen Planer ihr Honorar aushandeln, denn es gilt: ohne Vertrag kein Honorar. Erfahren Sie welche Folgen dies nun für die Planungsbüros und die Preisentwicklung haben wird.

 

Zum Artikel

 

International Collectors weekend of ESTAMP

Die Internationale Sammlerwochenende der ESTAMPA findet vom 17. bis 20. Oktober in Madrid statt.

Die diesjährige internationale Sammlerwochenende wird von ARTERNATIV organisiert und bietet einen besonderen Einblick in die spanische Kulturszene.

 

Das internationale Sammlerwochenende wird speziellen Ausstellungen in einigen privaten und Unternehmenssammlungen beinhalten, wie zum Beispiel OTR (Ein privater Bereich für Sammler, in dem die besten spanischen und lateinamerikanischen aufstrebenden Künstler ausgestellt werden), die Inelcom-Sammlung und ein Sammlerhaus. Ein Begrüßungsdinner findet in einer Ausstellung der Sammlung von Campocerrado statt, sowie ein privates Abendessen im Haus der Sammlerin Candela Álvarez Soldevilla. Um die spanische Kultur noch umfassender zu erleben, findet im Casa Patas ein "Flamenco-Dinner" mit einem privaten Flamenco-Tanz statt.

 

 

Termine des Tag der Stiftungen

Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel: Bürokratisierung entscheidender Faktor für Mieterhöhungen der letzten Jahre

Der ohnehin angespannte Wohnungsmarkt in der Bundeshauptstadt Berlin sorgt nach wie vor für erhitzte Gemüter bei Mietern und Vermietern. Mit dem am 18.06.2019 von der Rot-Rot-Grünen Landesregierung verabschiedeten „Mietendeckel“, der die Mieten der Hauptstadt für die kommenden fünf Jahre einfrieren soll, erreicht die Debatte ihren vorläufigen Höhepunkt. Während die Maßnahme von der Öffentlichkeit zwar auch kritisiert, aber mehrheitlich als richtige Entscheidung begrüßt wird, bangen Wohnungssuchende weiterhin um ihre Chancen auf ein neues Zuhause in der Hauptstadt. Der Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel baut seit über 25 Jahren Wohnungen in den begehrtesten Ecken Berlins und bezweifelt, dass der Mietendeckel seine gewünschte Wirkung erzielen wird.

Trotz Mietpreisbremse: Mietwohnungen in Berlin teurer denn je

Der geplante Mietendeckel ist nicht das erste Instrument, mit dem die Politik den Mietsteigerungen der letzten Jahre entgegenzusteuern versucht: Bereits 2015 verabschiedete die Bundesregierung die Mietpreisbremse, welche – in ihrer Intention dem Mietendeckel ähnlich – ein Ausufern der Preise für vermietbaren Wohnraum verringern sollte. Es dauerte nicht lange, bis sich die Maßnahme als Papiertiger herausstellte, der zwar immensen Verwaltungs- und Personalaufwand in Ämtern und Behörden, jedoch keine Entspannung des Preisniveaus bei Neuvermietungen zur Folge hatte.

Mit dem Ansatz, die Erhöhung der Monatsmiete bei neu abgeschlossenen Verträgen zu deckeln, erreicht der Berliner Senat nur die Wenigsten. Für die breite Masse der Bevölkerung heißt es stattdessen, sich mit einem seit 2015 nochmals um zwei Euro pro Mietquadratmeter gestiegenen Mietspiegel auseinanderzusetzen. Trotz dieser Entwicklung setzt die aktuelle Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) auf eine weitere Verschärfung des umstrittenen Instruments.  Es muss also die Frage gestellt werden, ob die bisherigen politischen Maßnahmen an der richtigen Stelle ansetzen, oder ob die Ursache für den Anstieg der Mieten nicht in anderen Einflussfaktoren begründet ist.

Mietendeckel: Auflagen für Bestandsobjekte schaffen keinen Wohnraum

Unbestreitbar ist, dass durch die alleinige Einführung von Instrumenten wie der Mietpreisbremse oder dem Mietendeckel keine einzige neue Wohnung entsteht. Stattdessen regulieren diese Instrumente lediglich das Preisniveau von Bestandsobjekten – ganz gleich, ob es sich dabei um Objekte von Genossenschaften und Privateigentümern oder um die großer Immobilienkonzerne handelt. Es kann also davon ausgegangen werden, dass auch der Mietendeckel einen großen Personal- und Verwaltungsaufwand auf behördlicher Seite nach sich ziehen wird. Landeseigene Betriebswirte sollen so künftig prüfen, ob Mietsteigerungen zulässig und vor dem Hintergrund strengster Umwelt- und Bauauflagen umgesetzt wurden. Selbes gilt für Instandhaltungs- und Wertsteigerungsmaßnahmen, denen so – laut Berliner Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) – effektiv entgegengewirkt werden soll.

Immobilienexperte Hinkel: „Einzig neuer Wohnraum wird Entspannung der Mietpreise bewirken“

Aus Sicht von Immobilienexperte Maik Uwe Hinkel würde eine Erhöhung des Wohnungsangebots einen wesentlich stärkeren Effekt auf die allgemeinen Mietniveaus bewirken. Seit 1993 ist er im Berliner Immobiliensektor aktiv und fördert mit seiner Kunststiftung LIVING BAUHAUS aktiv die Kunst- und Kulturszene der Hauptstadt:  „Die Urbanisierung der Gesellschaft schreitet kontinuierlich voran. Die Nettozuwanderung in die Städte führt ganz natürlich zur Steigerung der Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Statt in weitere Bürokratisierungsmaßnahmen sollten die vorhandenen Ressourcen in die Schaffung neuen Wohnraums investiert werden.“ 

Mietendeckel: Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags zweifelt Rechtmäßigkeit an

Ob der Mietendeckel demnach Erfolg haben wird, darf also bezweifelt werden. Hinzu kommt die jüngst bekannt gewordene Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, welcher die Rechtmäßigkeit des neuen Instruments als ‚fragwürdig‘ einstuft. Ähnlich wie bereits viele andere Projekte der Regierung darf also auch beim Mietendeckel davon ausgegangen werden, dass sich das Bundesverfassungsgericht früher oder später damit auseinandersetzen wird. Neu-Berliner und Wohnungssuchende werden sich also vorerst weiterhin auf Massenbesichtigungen und umkämpften Wohnraum einstellen müssen und eine Verschärfung der Wohnungssuche und damit auch sozialer Konflikte kann nicht mehr ausgeschlossen werden. Ohne Entbürokratisierung und einem „Sofortprogramm für Wohnungsbau“  unter Aussetzung von bestimmten Regelungswerken im Bau und Planungsrecht- analog der Sondersituation beim Bau von Flüchtlingsunterkünften seit 2016- kann diese nationale Aufgabe nicht gelingen, so Maik Uwe Hinkel. 

Passend zu dieser Thematik berichtete auch der Tagesspiegel in dem folgenden Artikel: 

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/mieten-und-renditen/

Market Art + Design - die führende Kunst- und Designmesse der Hamptons - eröffnet diesen Freitag, den 5. Juli, mit einer Vorschau von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr und einer VIP-Party mit Live-Musik von NYC und kostenlosen Getränken von Aperol Spritz von 18:00-22:00 Uhr. Die Preview- und VIP-Party sind für VIP-Pass- und Preview-Pass-Inhaber geöffnet. Die Messe ist am Samstag, den 6. Juli, für die Öffentlichkeit geöffnet und geht bis Sonntag, den 7. Juli.

 

Der 50.000 Quadratmeter große Pavillon von Market Art + Design liegt günstig im Bridgehampton Museum am Montauk Highway (2368 Rt. 27). Um mehr über Market Art + Design zu erfahren, besuchen Sie artmarkethamptons.com

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Ausstellung KARL & FABER

 

Galerie Baviera, Zürich, zu Gast bei KARL & FABER

JÜRGEN ZUMBRUNNEN - Aus dem Nachlass Werke 1990 - 2015

10.-26. Juli 2019

 

Mittwoch 10. Juli 2019

18.30 Uhr: Vernissage

19.30 Uhr Lesung von Silvio R, Baviera / Poesie & Prosa

 

KARL & FABER Kunstauktionen und die Galerie Baviera laden herzlich zur Präsentation einer Auswahl von Werken des Schweizer Künstlers Jürgen Zumbrunnen (1946 - 2016) ein.

 

Mehr Informationen unter https://www.karlundfaber.de/

 

Bitte beachten Sie, dass auf dieser Veranstaltung fotografiert wird.

 

KARL & FABER

Kunstauktionen seit 1923

Amiraplatz 3 80333 München

T + 49 89 22 18 65

info@karlundfaber.de

 

 

Die Living Bauhaus Kunststiftung / Maik U. Hinkel befindet sich in Antragsgesprächen über folgende Kunstwerke:

 

Erez Israel

 

Anthony Goicolea

 

Robert Muntean

 

Emmanuel Bornstein

 

Tobias Hoffknecht

 

Jorge Otero

 

Constantin Luser

 

Pola Sieverding

BERLINARTPROJECTS

 

https://berlinartprojects.de/

 

 

Daniel Lergon

Über Rot

 

5. Juni bis 26. Juli 2019

Eröffnung am 4. Juni 2019

von 19:00 bis 21:00 Uhr

 

Crone Wien

Getreidemarkt 14

Eingang Eschenbachgasse

1010 Wien

 

 

Milen Till

Signature

 

22. Juni bis 31. August 2019

Eröffnung am 21. Juni 2019

von 19:00 bis 21:00 Uhr

 

Crone Berlin

Fasanenstraße 29

10719 Berlin

Zweimal Berlin

Blicke auf eine geteilte Stadt

 

6. Juni - 24. August 2019

Vernissage: 6. Juni 2019, 19 Uhr

 

https://www.kunstleben-berlin.de/event/zweimal-berlin-blicke-auf-eine-geteilte-stadt/

Einladung zur Freiluft-Kunstinstallation

Die Eddies kommen nach Schöneberg!

 

Am 10. Mai ziehen die Eddies in die Schöneberger Hauptstraße ein. Die bunten Figuren des Künstlers Ali Görmez sind Botschafter für eine bessere und friedvollere Welt.

 

Bereits in Görmez‘ frühen Werken spielen die Eddies eine entscheidende Rolle. Er kreierte sie als Symbol seiner Weltanschauung, die mit einer Friedensbotschaft verbunden ist.

 

„Die Eddies kommen aus einer anderen Welt. Sie haben nur ein Auge, müssen also fokussiert auf’s Wesentliche bleiben und ihre zierlichen Beine haben es manchmal schwer, schnell an ihr Ziel zu kommen. Um zu bestehen, brauchen sie einander und verkörpern so das Ideal der Zusammenarbeit über alle Grenzen und Schranken hinweg. Meine Eddies stehen für den Dialog unter den Menschen und zwischen den Kulturen und Generationen, gleichzeitig sind sie ein Sinnbild für Diversität und gegenseitige Wertschätzung.“

Die Figuren – ursprünglich bevölkerten sie die Leinwände des Frühwerks von Görmez – irrlichtern heute immer noch und immer wieder in dem Gesamt-Oeuvre des Künstlers und geben sich ein ums andere Mal ein Stelldichein.

Das nächste also bei einer Freiluft-Kunstinstallation im pulsierenden Kiez der Hauptstraße und einige der Eddies wurden mit Kindern und jungen erwachsenen farblich gestaltet.

Ungehindert miteinander gemeinsam geht es leichter !

 

Gesponsert von:

  • Stiftung Berliner Leben
    Gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts
  • Living Bauhaus Kunststiftung.

Wann: 10. Mai 2019, ab 16 Uhr

Wo: Hauptstraße 7-8, 10827 Berlin Schöneberg

Mit: Bündnis90/Die Grünen

"Wie Vielalt den Journalismus besser macht" Talk - TV live bei ALEXA Berlin, am Mittwoch, 22. Mai, 18.00 Uhr

Deutscher StiftungsTag

 

Stiftungen setzen ein Zeichen für Demokratie

Der Deutsche StiftungsTag 2019 in Mannheim steht unter dem Motto „Unsere Demokratie“. Vom 5. bis 7. Juni 2019 haben Sie die Möglichkeit, sich in über 130 Veranstaltungen über aktuelle Entwicklungen zu informieren und zu diskutieren, nach Handlungsmöglichkeiten für Stiftungen zu suchen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Unter den über 2.000 Gästen aus der gesamten Stiftungslandschaft erwarten wir in diesem Jahr unter anderem den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann sowie den Stifter und bekannten Buchautor Eckart von Hirschhausen.

Wir laden Sie herzlich ein: Kommen Sie zum Deutschen StiftungsTag 2019 nach Mannheim, bringen Sie sich ein, diskutieren Sie mit und lernen Sie neue Menschen kennen. Es ist unser StiftungsTag, den wir gemeinsam gestalten!

https://www.stiftungen.org/de/verband/was-wir-tun/vernetzungsangebote/deutscher-stiftungstag.html

 

 

Ursprünglich 1967 von den Galeristen Hein Stünke und Rudolf Zwirner als 'Kunstmarkt Köln '67' gegründet, ist die ART COLOGNE heute eine der wichtigsten internationalen Adressen für herausragende und hochwertige Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Jährlich kommen rund 200 weltweit führende Galerien aus über 20 Ländern zusammen und präsentieren ein breites Angebot moderner und zeitgenössischer Arbeiten aller Preissegmente und Bewegungen von über 2.000 Künstlern.

 

 

Öffnungszeiten: 11.-13. April: täglich 11.00- 19.00 Uhr

14. April: 11.00-18.00 Uhr

Wo? Messegelände Köln- Deutz, Halle 11, Eingang Süd

Bahnhof: Köln Messe/ Deutz

 

http://www.artcologne.de/die-messe/art-cologne/art-cologne.php

10. Berliner Stiftungswoche: Wem gehört die Stadt?

 

Es ist bereits ein kleines Jubiläum: 2019 findet die Berliner Stiftungswoche nun zum 10. Mal statt. An elf Tagen im April präsentieren die Stiftungen in der Hauptstadt wieder den Bürgerinnen und Bürgern, woran sie arbeiten und wofür sie sich einsetzen. Eine Frage aber steht im Mittelpunkt, die uns alle etwas angeht. Wie sozial und gerecht kann eine Stadtgesellschaft sein, wenn Mietpreise explodieren und das Leben in der Stadt immer exklusiver wird? Wie sieht eine zeitgemäße politische und gesellschaftliche Teilhabe aus- in den Städten einerseits und in den ländlichen Regionen anderseits? Lassen sich manche negative Entwicklungen überhaupt noch korrigieren? Und welchen Beitrag können dazu Stiftungen und andere Akteure der Zivilgesellschaft leisten? Diese Themen zählen zu den großen weltpolitischen Herausforderungen unserer Zeit und werden in dieser Stiftungswoche angedeutet. 

 

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen ist, gemeinsam mit der Deutschen Stiftungsakademie und dem Netzwerk Stiftungen und Bildung, mit insgesamt zehn Veranstaltungen im Programm vertreten. Alle Veranstaltungen finden Sie unter den folgenden Links:

 

https://www.stiftungen.org/aktuelles/blog-beitraege/10-berliner-stiftungswoche-wem-gehoert-die-stadt.html

 

Einladung zur Eröffnung

 

Experiment Zukunft- Ausstellung. Labor. Diskurs.

 

am Samstag, dem 23. März 2019. um 18 Uhr.

 

Lieber Maik,

 

ich wollte mich - nachdem ich eine Runde Joggen war und wieder etwas klarer aus der Wäsche schaue - nochmals sehr, sehr herzlich bei Dir bedanken, dass Du es Andreas und mir ermöglicht hast, diese Ausstellung und diesen Abend mit Dir gemeinsam zu machen.

 

Ich glaube, es hat jeder im Raum gespürt, was für eine besondere Sache das war und  was für außergewöhnliche Bilder Du über die Jahre hinweg gesammelt hast. Viele Leute, die gestern da waren, kannten und kennen Norberts Arbeit seit langer Zeit. Sie waren trotzdem alle total überrascht, begeistert und beseelt, seine Kunst mal in einer so konzentrierten und dichten Form erleben zu können.

 

Norbert ist ein super Maler, aber er hat halt leider nie begriffen, welche Bedeutung und welchen Stellenwert gerade auch die Menschen haben, die seine Sachen über die Jahre hinweg gesammelt und wertgeschätzt haben.

 

Das Tolle gestern war, dass wir ihn trotzallem gefeiert und ihm respektvoll Tschüss gesagt haben. Das hatte einen Spirit, der eine große Kraft und Wirkung entfaltet hat.

 

Lass uns doch nächste Woche vielleicht nochmals im Borchardt essen gehen und auf diesen Erfolg ( 80 % sind verkauft )  anstoßen!

 

 

Liebe Grüße

 

Markus

 

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