Historie und Philosophie der LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG

Die Baukunst soll ein Spiegel des Lebens und der Zeit sein (Walter Gropius)

Das oben zitierte Diktum des Bauhaus-Vaters Walter Gropius gilt für die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG allumfassend. Das heißt, dass die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG (LBKS) sich eine Förderung aller künstlerischen Facetten, die das Leben und die Zeit spiegeln können, zum Zweck gemacht hat.

Der Fokus liegt dabei deutlich auf der bildenden Kunst und der Musik; immer in der ästhetischen Verschmelzung mit der Baukunst, die am Anfang der Idee zu LIVING BAUHAUS stand.

 

Die 2012 gegründete LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG (SbR) versteht sich als gemeinnützige Einrichtung, welche die Bewahrung und Erneuerung der Ziele des historischen BAUHAUS als Leitlinie des Handelns zugrunde legt. 

 

 Ziele der Stiftung sind die Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung sowie Wissenschaft und Forschung.

Ganz im Sinne der Rezeption des 1919 veröffentlichten Bauhaus-Manifestes von Walter Gropius steht dabei die Interdisziplinarität und die Aufhebung der künstlichen Grenzen zwischen Kunst und Handwerk im Fokus.

 

Die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG (SbR) löst diese Zielstellung unter anderem durch die kontinuierliche Erweiterung Ihrer Kunstsammlung ein. Diese beinhaltet Gemälde, Skulpturen, Fotografie und Arbeiten auf Papier aus dem 20. Jahrhundert. Der Fokus liegt dabei auf der klassischen Moderne und ihrer Rezeption in der Zeit nach 1945.

Daneben sind in der Sammlung Arbeiten ostdeutscher Künstler aus den 1950er und 1960er Jahren vertreten, etwa von Erwin Hahs und Ulrich Knispel, die in der DDR trotz vieler Widerstände an den Paradigmen der Moderne festhielten.

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m Fokus der Sammlung der LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG (SbR) stehen somit Künstler, die ausgegrenzt wurden - in den deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts: dem Nationalsozialismus und der DDR. 

 

Die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG hat eine der bedeutendsten Sammlungen des Malers Norbert Bisky aufgebaut. Einige der Werke sind noch im Bestand der Stiftung enthalten. Zugunsten einer Neukonzeption der Sammlung sind jedoch viele der Bisky-Bilder 2019 verkauft worden.

 

Zeitgenossenschaft zeigt sich in der Sammlung durch die Konzentration auf das Schaffen von Künstlern, die durch das Überschreiten gesellschaftlicher Grenzen und Normen neue Perspektiven aufzeigen. Hier ist etwa der israelische Künstler Erez Israeli zu nennen, der mit seinem Werk an den Holocaust und damit den wohl schmerzlichsten Riss in der Weltgeschichte erinnert.

Die Förderung von Ausstellungen, Kunst- und Forschungsprojekten ordnet sich in den durch die Sammlung vorgegebenen thematischen Rahmen ein.

Zudem wird die Arbeit von Museen, Kunsthallen und Kunstvereinen mit Leihgaben aus der Sammlung und projektbezogenen Förderzuschüssen unterstützt.

Ein Stiftungsschwerpunkt ist die Förderung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen bildende Kunst und Musik. Hier besteht eine intensive Zusammenarbeit mit dem Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden (siehe aktuelle Förderprojekte) sowie ein eigenes Stipendienprogramm.

 

Stifter und Vorstandsvorsitzender der Stiftung ist Maik Uwe Hinkel, stellevertretender Vorstandsvorsitzender ist Kay Tews. Die Stiftungsdirektorin ist Dr. Kirstin Buchinger.

 

Wir fühlen uns den Gesetzen guter Stiftungspraxis vollumfänglich verpflichtet, denn Stiftungsarbeit ist Gemeinsinn im gelebten Sinn.

 

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