Wir fühlen uns den Ideen des Bauhaus-Manifestes ganzheitlich verbunden

HISTORIE UND PHILOSOPHIE DER LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG

Die Baukunst soll ein Spiegel des Lebens und der Zeit sein (Walter Gropius)
 

 

Das oben zitierte Diktum des Bauhaus-Vaters Walter Gropius gilt für die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG allumfassend. Das heißt, dass die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG (LBKS) sich eine Förderung aller künstlerischen Facetten, die das Leben und die Zeit spiegeln können, zum Zweck gemacht hat.

Der Fokus liegt dabei deutlich auf der bildenden Kunst und der Musik; immer in der ästhetischen Verschmelzung mit der Baukunst, die am Anfang der Idee zu LIVING BAUHAUS stand.

 

Die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG (SbR) versteht sich somit als Einrichtung, welche die Bewahrung und Erneuerung der Ziele des historischen BAUHAUS als Leitlinie des Handelns begreift.

Ganz im Sinne des im April 1919 veröffentlichten Bauhaus-Manifestes von Walter Gropius steht dabei die neuerliche Aufhebung der künstlichen Grenzen zwischen Kunst und Handwerk im Fokus – ein Ansatz, der mit der Programmatik und den herausgehobenen Bauprojekten von LIVING BAUHAUS korrespondiert.

 

Die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG wurde im Juli 2012 gegründet und als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts (SbR) von der Behörde für Justiz und Gleichstellung der Freien und Hansestadt Hamburg anerkannt. Gemäß §7 (3) des Hamburgischen Stiftungsgesetzes vom 14.12.2005 wurde der Satzungsbeschluß der Stiftung vom 28.07.2016, die Stiftung mit Ihrem Sitz nach Berlin zu verlegen, genehmigt. Dies erfolgte nach Abstimmung mit der Berliner Stiftungsaufsicht. Grund der Sitzverlegung war die Absicht der Stiftung sich noch stärker für die Sanierung und Instandsetzung von Teilen der East Side Gallery in der Mühlenstrasse im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zu engagieren.

 

Gestiftet aus privaten Mitteln versteht sich die Stiftung als gemeinnützig tätige Einrichtung, die unmittelbar der Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung sowie Wissenschaft und Forschung dient.

 

Die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG (SbR) löst diese Zielstellung unter anderem durch den Aufbau und die kontinuierliche Erweiterung und Neukonzeptualisierung ihrer Kunstsammlung ein.

Diese beinhaltet Gemälde, Skulpturen, Fotografie und Arbeiten auf Papier aus dem 20. Jahrhundert.

 

Darunter befinden sich Werke und Werkgruppen von Künstlern des deutschen Expressionismus, etwa von Karl Schmidt-Rottluff und Max Pechstein.

Daneben sind in der Sammlung Arbeiten ostdeutscher Künstler aus den 1950er und 1960er Jahren vertreten, etwa von Erwin Hahs und Ulrich Knispel, die in der DDR trotz vieler Widerstände an den Paradigmen der Moderne festhielten.

 

Im Fokus der Sammlung der LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG (SbR) stehen damit Künstler, die ausgegrenzt wurden - in den deutschen Diktaturen des 20. Jahrhunderts: dem Nationalsozialismus und der DDR. 
 

Die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG hat eine der bedeutensten Sammlungen des Malers Norbert Bisky aufgebaut. Einige der Werke sind noch im Bestand der Stiftung enthalten. Zugunsten einer Neukonzeption der Sammlung sind viele der Bisky-Bilder 2019 verkauft worden.

 

Zeitgenossenschaft zeigt sich in der Sammlung durch die Konzentration auf das Schaffen von Künstlern, die durch das Überschreiten gesellschaftlicher Grenzen und Normen neue Perspektiven aufzeigen. Hier ist etwa der israelische Künstler Erez Israeli zu nennen, der mit seinem Werk an den Holocaust und damit den wohl schmerzlichsten Riss in der Weltgeschichte erinnert.

 

Die Förderung von Ausstellungen, Kunst- und Forschungsprojekten ordnet sich in den durch die Sammlung vorgegebenen thematischen Rahmen ein.

 

Derzeit bereitet die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG (SbR) als Partner anderer Stiftungen und Institutionen verschiedene Ausstellungen, Publikationen und Tagungen vor.

 

Zudem wird die Arbeit von Museen, Kunsthallen und Kunstvereinen mit Leihgaben aus der Sammlung und projektbezogenen Förderzuschüssen unterstützt.

 

Ein Stiftungsschwerpunkt ist die Förderung von Kindern in den Bereichen bildende Kunst und Musik. Hier besteht eine intensiveZusammenarbeit mit dem Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden (siehe aktuelle Förderprojekte).

 

Stifter und Vorstandsvorsitzenderitzender der Stiftung ist Maik Uwe Hinkel. Stellevertretender Vorstandsvorsitzender ist Kay Tews. Stiftungsdirektorin ist Dr. Kirstin Buchinger.

 

Wir fühlen uns den Gesetzen guter Stiftungspraxis vollumfänglich verpflichtet, denn Stiftungsarbeit ist Gemeinsinn im gelebten Sinne. Es geht um ein Wir im sozialen Gefüge. Gerade Stiftungen können in das knappe – aber nachhaltige Gut – Gemeinsinn investieren: etwa in Form von Programmen für soziale Bildung und das Training von Mitmenschlichkeit. 

 

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