Ali Görmez POP ART

In seinem Galerie-Café „Osbili“ in der Gustav-Freytag-Straße 5 in 10827 Berlin Schöneberg führt Görmez zahlreiche Workshops mit Kindern und Schulklassen durch. Zudem präsentiert der Künstler hier ein breites Spektrum eigener Werke, die weit über den Horizont der Pop-Art hinausgehen und die Vielfältigkeit und Kreativität dieses Mannes auf eine Art und Weise zeigen, die in ihrer Unaufgeregtheit ihresgleichen auf dem heutigen Kunstmarkt sucht.

Wie der Living Bauhaus Kunststiftung auch, so liegt Görmez die Förderung von Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen. In diesem Zusammenhang konnte er 2019 eine berufliche Fortbildung im Interesse der Stiftung mit dem Abschluss eines Kunsttherapeuthen beenden.

Görmez erweitert seinen territorialen Radius im "neuen und zugleich alten" Westen Berlins. Seit Juli 2020 sind seine farbenprächtigen Gemälde und Installationen auch in Berlin Charlottenburg zu betrachten. Gallery day ist Donnerstag & Freitag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr in der Goethestraße 83

 

Der Künstler: Ali Görmez, Sohn türkischer Migranten, geboren in Bielefeld: Wenn er heute in Schulklassen geht, um Kinder in ihrer kreativen Entfaltung zu fördern, begegnet er immer auch sich selbst. Die Welt der Farben und Figuren hat ihn schon sehr früh fasziniert. Ein knallroter Pumuckl, verewigt auf einer Multiplexplatte, war damals sein erstes großes Kunstwerk, auf das er damals ganz besonders stolz war. Seine Eltern hegen und pflegen es noch heute, auch wenn sie ursprünglich gegen die Kunst waren und nach der Schule auf eine solide Ausbildung setzten. Er folgte ihrem Rat und arbeitete demnach einige Jahre in der Investmentbranche. Stift und Papier waren aber trotzdem immer seine Begleiter und wann immer eine freie Minute blieb, zeichnete er los, drückte auf diese Weise seine Emotionen aus, die sonst oft zu kurz kamen. 2008 begann schließlich die Bankenkrise - eine Zäsur für die Finanzwelt, aber auch für sein eigenes Leben. Denn ausgelöst durch diese Achterbahnfahrt beschloss er, endlich seiner Passion nachzugehen und das kunstbegeisterte Kind in sich auch im Hier und Jetzt zu verwirklichen. Schon bald folgten erste Ausstellungen, die Resonanz war überwältigend. Heute arbeitet er mit den unterschiedlichsten Materialien (Papier, Leinen, Plexiglas, Textilien), integriert immer wieder auch digitale Techniken.

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