Aktuelle Förderprojekte der LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG

Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden

Ein virtueller Chor aus aller Welt singt diesen Somng "Why we sing!" 

Auch die Mitglieder der Staatskapelle haben sich bereit erklärt, die Kinder zu unterstützen. 

 

Eine gezielte Förderung von jungen Sängern/Innen und Musiker/Innen ist ein zentraler Pfeiler der Philosophie der LBKS.

Zur Unterstützung des Kinderchores der Staatsoper Unter den Linden unter der Leitung des Dirigenten Vinzenz Weissenburger hat die Kunststiftung unter Vermittlung des Vereins der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden e.V.  eine Fördervereinbarung für die Spielzeiten 2018-2020 jeweils in Höhe von 25.000,00 € unterzeichnet. 

Zudem wurden neue Förderungsmöglichkeiten mit der Geschäftsführerin des Fördervereins, Frau Julia Hofmann, der Leiterin Development Frau Anja Gossens sowie dem Intendanten Matthias Schulz erörtert.

Eine Unterstützung der "Opernnächte am Grünen Bebelplatz" und ein Weihnachtskonzert für bedürftige Kinder mit dem renommierten Dresdener Opernsänger René Pape sind ebenfalls projektiert; zudem ist eine Aufführung an der Volksbühne mit einem Kinderlied zum Gedächtnis des in der DDR verfolgten Künstlers Holger Biege in der Diskussion.

 

Corona-bedingt ist ist gegenwärtig der Zeitpunk der Realisierung dieser Projekte ungewiss. Auch eine Konzertreise des Kinderchores nach China in 2020, die die der Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden e.V. und somit die LIVING BAUHAUS Kunststiftung gerne unterstützt hätten, musste Pandemie-bedingt vertagt werden.

 

https://www.staatsoper-berlin.de/de/kuenstler/kinderchor-der-staatsoper-unter-den-linden.1487/

 

Ergänzend zu der Unterstützung des Kinderchores der Linden-Oper zielen weitere Gespräche mit dem Verein der Freunde und Förderer der Staatsoper Unter den Linden e.V. , dem Intendanten und dem Chorleiter der Staatsoper auf weitere mit der Satzung der LIVING BAUHAUS Kunststiftung zu vereinbarende Fördermaßnahmen.

 

Dazu gehört die Unterstützung des Verbandes Deutscher Musikschulen e.V. und die künftige Unterstützung der "Oper für alle  auf dem kleinen Bebelplatz". 

JÜDISCHES QUARTIER KLEINE JÄGERSTRASSE

Das Stiftungsgebäude der LBKS im Herzen von Berlin ist auch ein Ort der Erinnerung an die Verfolgung jüdischer Mitbürger in der Zeit von 1933 bis 1945.

 

An kaum einem anderen Platz in Berlin liegt der Erfolg jüdischer Künstler und Kaufleute und das Leid der jüdischen Bevölkerung während der Nazidiktatur so nah beieinander wie im Quartier um die Kleine Jägerstraße in Berlin-Mitte.

 

Um den Spittelmarkt und Werderschen Markt hatten sich Modesalons etabliert, die bald ebenso bekannt waren, wie die Parise Salons. Es waren Juden, die das schöne Gewerbe dort heimisch machten und mit Pelzen, Tuch, Knöpfen und Kleidern handelten bis die Nationalsozialisten ab 1933 sukzessiv dem blühenden Modeleben ein jähes Ende setzten.

 

Um an die Geschichte um die Kleine Jägerstraße und ihre Bewohner zu erinnern, wird sich die Stiftung auch weiterhin um die Förderung jüdischer Künstler bemühen, wie sie es bisher getan hat. So hatte die LBKS etwa den Künstler Erez Israeli gefördert (siehe unten). Zu den Sammlungszielen gehört auch eine Weiterführung der Sammlung der von den Nazis als 'entartet' titulierten Werke.

 

In diesem Zusammenhang gibt es eine Kooperation mit der Projektinitiative "2021 - Jüdisches Leben in Deutschland"

 

 

In Zukunft ist zudem eine Unterstützung der Barenboim-Said Akademie geplant. Die Musikhochschule ist nach dem argentinisch-israelischen Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim und dem amerikanisch-palästinensischen Literaturkritiker Edward Said benannt. Zudem ist eine Unterstützung des Louis Lewandowski-Festivals in der Diskussion. Das Festival jüdischer Chor- und Synagogalmusik findet jährlich in Berlin und Potsdam statt.

Auch wird die Stiftung die Erforschung der jüdischen Vergangenheit im Quartier Kleine Jägerstraße sowie das stadträumliche und Gedenktafel-Engement des Vereins „AKTIVES MUSEUM, Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.“ unterstützen.

 

Die Verlegung von Stolpersteinen/einer Berliner Gedenktafel in der Kleinen Jägerstraße ist in diesem Zusammenhang geplant und wird mit der Stolperstein-Initiative Berlin auf Grundlage sorgfältiger Archiv-Forschung umgesetzt werden.

Die Steine haben mittlerweile eine lange Warteliste.

 

Die Stiftungsdirektorin der LBKS, Dr. Kirstin Buchinger, hat bereits an mehreren Orten Berlins Stolpersteine verlegt, so vor dem Café Einstein Stammhaus in der Kurfürstenstraße, vor der "Villa Milch", dem ehemaligen Frankreich-Zentrum der Freien Universität am Platz am Wilden Eber, als auch mehr als 20 Stolpersteine vor verschiedenen anderen Häusern in Berlin Wilmersdorf und Charlottenburg (Fasanenstraße, Duisburger Straße). Grundlegende Recherchen zu den Personen gingen den Verlegungen ebenso voraus wie eine Kontaktaufnahme mit Angehörigen, sofern vorhanden.

Die langen Wartelisten in Günther Demnings Stein-Schmiede deuten auf eine Verlegung von Stolpersteinen in der Kleinen Jägerstraße im Jahr 2022 hin.

 

Erez Israeli (LBKS)

LIVING SALON

Weihnachtssingen in der LBKS mit jüdischen Musikern, dem Stifter am Flügel, Künstlern, Spendern und Freunden

Der Ort des Stiftungsgebäudes in der Kleinen Jägerstraße nimmt einen zentralen Platz in der Geschichte der Salonkultur ein.

An diesem historischen Standort  kam es seit dem 18. Jarhundert zur Förderung junger Talente in Literatur, Musik und der bildenenden Kunst und zu einem Austausch zwischen Künstlern, Politikern und Wissenschaftlern - vereint unter dem Dach eines Mäzens oder Stifters. 

Die Fäden der Konversation und des geselligen Beisammenseins zog im Hintergrund eine Salonière der Couleur einer Rahel Varnhagen oder Henriette Herzt. Später, im 20. Jahrhundert, waren es Leute wie Nicolaus Sommbart, die die Salonkultur in eine neue Zeit hineint-transportierten.

 

Die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG möchte 2021 die Tradition des kulturellen Salons trotz der umfassenden Digitalisierung unseres Lebens wiederbeleben und, gemäß ihrer Satzung und ihrem Anspruch, den interdisziplinären Diskurs in den Räumen des Stiftungsgebäudes fördern.  

 

Ideen für Salongespräche, musikalische Darbietung und Lesungen sowie Kooperationen sind willkommen.

 

Bitte senden Sie ein Exposé an die Stiftungsdirektorin Dr. Kirstin Buchinger: buchinger@livingbauhaus.de

In der öffentlich zugänglichen Eingangshalle zum Wohnhochhaus LIVING LEVELS in der Mühlenstraße 60 hat der seit Jahren durch die LBKS geförderte Popart Künstler Ali Görmez 2015 sein bisher größtes Werk errichtet. Diese Arbeit wird im Sommer 2020 konserviert und die Fläche darüber neu gestaltet.

 

Die LBKS hat aus ihrer Sammlung die Bildserie „Die Alliierten“ des Fotografen Frank Thiel auserwählt, und sie wird jene 12 Fotografien für 5 Jahre in den Living Levels ausstellen und auf diesem Weg der Öffentlichkeit zugänglich machen.

 

Die Thematik der East Side Gallery verschmilzt somit fast logisch mit Thiels Alliierten-Motiven und das Ensemble  erinnern zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten  am 03.10.2020 an die einst geteilte Stadt Berlin als Symbol einer geteilten Welt. Die Veranstaltung soll zum Nachdenken über Vergangenheit und Zukunft anregen und einladen.

 

Die LIVING BAUHAUS KUNSTSTIFTUNG wird die Bilder in der Nacht vom 02.auf den 03.10.2020 in einem Festakt der Öffentlichkeit präsentieren. 

Später werden die großformatigen Fotografien ihren Platz am Checkpoint Charlie finden.

 

Ali Görmez

Seit Jahren fördert die LBKS die Projekte des Pop-Art-Künstlers Ali Görmez.

 

In seiner Galerie/Café „Osbili“ in der Gustav-Freytag-Straße 5 in 10827 Berlin Schöneberg führt Görmez zahlreiche Workshops mit Kindern und Schulklassen durch. Zudem präsentiert der Künstler hier ein breites Spektrum eigener Werke, die weit über den Horizont der Pop-Art hinausgehen und die Vielfältigkeit und Kreativität dieses Mannes auf eine Art und Weise zeigen, die in ihrer Unaufgeregtheit ihresgleichen auf dem heutigen Kunstmarkt sucht.

 

Dem Künstler liegt, wie auch der LBKS, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Förderung besonders am Herzen. In diesem Zusammenhang konnte Görmez 2019 eine berufliche Fortbildung im Interesse der Stiftung mit dem Abschluss eines Kunsttherapeuthen beenden.

Görmez erweitert seinen Radius im "neuen und zugleich alten" Westen Berlins seit Juli 2020 indem er jetzt auch in Berlin-Charlottenburg Galerieräume mit seinen farbenprächtigen Gemälden und Installationen füllt.

 

Gallery day ist Donnerstag & Freitag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr/ Goethestraße 83

 

Geplant sind unter anderem weitere Installationen und Ausstellungsprojekte mit "Eddies", die bei den Kindern sehr beliebt sind und in Zukunft auch als  Wunschautomaten fungieren sollen.

Die Kinder können ihre Wünsche auf, die, in die Installationen integrierten, Tapes sprechen; herauskommen wird ein Kinder-Wunschkonzert.

 

Bitte schauen Sie im Zusammenhang mit Ali Görmez auch unter News.

 

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